Verbindungselemente von Würth fügen, positionieren, sichern und dichten Bauteile in Maschinenbau, Stahlbau, Fahrzeugbau, Holzbau und Instandhaltung. Das Sortiment reicht von Sechskantschrauben nach ISO 4017 und Zylinderkopfschrauben nach ISO 4762 über Muttern nach ISO 4032 und DIN 934, Scheiben nach ISO 7089 und Sicherungsringe nach DIN 471 bis zu Zylinderstiften nach ISO 2338, Gewindestangen nach DIN 976-1 und O-Ringen nach ISO 3601-1. Hinzu kommen Holzschrauben, selbstbohrende Schrauben, Blindniete und Einnietmuttern, in Werkstoffen von Stahl verzinkt bis Edelstahl A2 und A4. Mit DIN- und ISO-Produktfindern, CAD-Daten und ORSY-Lagermanagement liefert Würth nicht nur das einzelne Normteil, sondern die gesicherte C-Teile-Versorgung für Fertigung, Montage und Instandhaltung.
Verbindungselemente von Würth: Normteile für lösbare und unlösbare Verbindungen
Verbindungselemente fügen Bauteile, positionieren sie zueinander, sichern sie gegen Lösen und dichten Übergänge ab. Jede dieser Funktionen ist in Industrie und Handwerk einer eigenen Produktgruppe zugeordnet. Die Auswahl richtet sich nach drei Kriterien: lösbare oder unlösbare Verbindung, vorhandenes Gegengewinde und Art der Belastung.
Lösbare Verbindungen entstehen mit Schrauben, Muttern und Scheiben, ergänzt um Sicherungselemente gegen selbsttätiges Losdrehen. Unlösbare Verbindungen übernehmen Niete, Schweißbolzen und Schweißmuttern. Für das Positionieren von Bauteilen stehen Stifte, Passfedern und Bolzen bereit, für das Abdichten Dichtringe und Schraubendichtungen, für das Anschlagen von Lasten Schäkel, Ringschrauben und Ketten. Ein großer Teil dieser Elemente ist genormt, und die Normbezeichnung ist im industriellen Einkauf oft der erste Suchbegriff. Wo eine ISO-Norm die frühere DIN-Norm abgelöst hat, stehen im Würth-Sortiment deshalb beide Bezeichnungen nebeneinander.
Für die Befestigungstechnik gilt dabei eine klare Trennung: Dübel und Anker verankern Bauteile in Beton und Mauerwerk und bilden mit der Dübeltechnik einen eigenen Bereich, Verbindungselemente verbinden Bauteile untereinander. Quer durch alle Gruppen wiederholt sich die Frage nach Werkstoff und Oberfläche. Verzinkter Stahl deckt trockene Innenräume und den geschützten Außenbereich ab. Edelstahl A2 und A4 kommt zum Einsatz, wo Feuchte, Witterung oder Chemikalien den Korrosionsschutz dauerhaft fordern; Messing, Aluminium und Kunststoff ergänzen das Sortiment für Sonderfälle.
Bolzen mit Stecker, Trägerklemmen, Seilverbindungen
Praxisvorteil: Normteile stehen im Sortiment unter DIN- und ISO-Bezeichnung zugleich, zum Beispiel als „ISO 4762/DIN 912" – die Suche nach der älteren DIN-Nummer führt zum selben Sortiment wie die aktuelle ISO-Nummer.
Normumstellung: Viele DIN-Normen für Verbindungselemente wurden zurückgezogen und durch ISO-Normen ersetzt, teils mit abweichenden Schlüsselweiten oder Kopfmaßen. Was sich geändert hat, zeigt die Übersicht zur Umstellung von DIN auf ISO.
Schrauben: metrische Schrauben, Holzschrauben und selbstbohrende Schrauben
Schrauben bilden die größte Gruppe der Verbindungselemente. Erstes Auswahlkriterium ist das Gegengewinde: ein vorhandenes Mutter- oder Innengewinde, Holz oder ein dünnwandiger Werkstoff ohne Gewinde. Kopfform, Antrieb, Werkstoff und Oberfläche ergeben sich aus Einbausituation und Korrosionsbelastung.
Wo eine Mutter oder eine Gewindebohrung bereitsteht, führt der Weg zu metrischen Schrauben und Zollschrauben. Hier entscheiden Kopfform und Antrieb über Bündigkeit, Werkzeugzugang und Anzugsmoment: Sechskantkopf für den Schraubenschlüssel, Zylinderkopf mit Innensechskant für versenkte Bohrungen, Senkkopf für bündige Oberflächen. Im Stahlbau und Maschinenbau sind Sechskantschrauben nach ISO 4017 und ISO 4014 der häufigste Fall, Zollgewinde kommen bei Maschinen aus dem angloamerikanischen Raum ins Spiel. Zur selben Gruppe zählen Gewindestifte ohne Kopf zum Fixieren von Naben, Stiftschrauben mit beidseitigem Gewinde und Passschrauben für spielfreie Verbindungen. Flügel- und Rändelschrauben lassen sich ohne Werkzeug lösen. Regelgewinde ist der Normalfall; Feingewinde passt zu dünnwandigen Bauteilen und feiner Einstellung, Linksgewinde zu drehenden Teilen, die sich sonst lösen würden.
Holz und Holzwerkstoffe bringen kein Gegengewinde mit; die Schraube formt es beim Eindrehen selbst. Vom Möbelbau über den Innenausbau bis zum konstruktiven Holzbau decken Holzschrauben diesen Bereich ab. Bei Beschlägen, Platten und Verbindern in Holzwerkstoffen sind Spanplattenschrauben mit Senkkopf, Pan-Head oder Senkfrästaschenkopf die Standardwahl.
Bei dünnem Blech, Profilen und Kunststoff lohnt weder Vorbohren noch Gewindeschneiden. Dafür bohren, formen und befestigen selbstschneidende und selbstbohrende Schrauben in einem Arbeitsgang, wobei Blechschrauben ein Kernloch brauchen, Bohrschrauben ihre Bohrspitze mitbringen und gewindefurchende Schrauben ein metrisches Innengewinde erzeugen. Fassaden- und Dachbauschrauben mit Dichtscheibe gehören ebenfalls in diese Gruppe.
Muttern, Scheiben und Sicherungselemente: die Schraubverbindung vervollständigen
Mutter, Scheibe und Sicherungselement vervollständigen die Schraubverbindung. Das Gegenstück im Gewinde, die Auflage unter Kopf und Mutter und die Sicherung gegen Losdrehen bestimmen, ob die Vorspannkraft im Betrieb erhalten bleibt. Diese drei Produktgruppen werden deshalb in der Regel zusammen mit der Schraube beschafft.
Als Gegenstück im Gewinde übernehmen Muttern die Vorspannkraft; Sechskantmuttern sind der Regelfall, Flanschmuttern sparen die Scheibe, Hutmuttern decken das Gewindeende ab. Wo Schwingungen oder wechselnde Lasten auftreten, halten selbstsichernde Sechskantmuttern mit Klemmteil die Verbindung ohne zusätzliches Sicherungselement. Kronenmuttern werden mit einem Splint gesichert, Schweiß- und Einschlagmuttern bringen das Gewinde dauerhaft an Blech oder Holz, Rändel- und Flügelmuttern lassen sich ohne Werkzeug bedienen.
Unter Kopf und Mutter verteilen Unterlegscheiben und Scheiben die Klemmkraft auf eine größere Fläche und schützen weiche Oberflächen. Große Außendurchmesser überbrücken Langlöcher und Holzbauteile, Passscheiben gleichen axiales Spiel aus, Kunststoffscheiben trennen unterschiedliche Metalle, und Fitschenringe heben schleifende Türen an.
Sichern heißt zweierlei: eine Schraubverbindung gegen Losdrehen und ein Bauteil auf Welle oder in Bohrung gegen axiales Verschieben. Für beides stehen Sicherungselemente bereit: Spannscheiben, Sicherungsscheiben und Sperrkantringe halten die Vorspannkraft, Splinte sichern Kronenmuttern und Bolzen formschlüssig. Auf Wellen mit Nut übernehmen Sicherungsringe für Wellen nach DIN 471 die axiale Fixierung von Lagern und Zahnrädern.
Stifte, Bolzen, Niete und Gewindestangen: verbinden ohne Schraubenkopf
Stifte, Bolzen, Niete und Gewindestangen verbinden Bauteile ohne Schraubenkopf. Im Maschinenbau positionieren Stifte zwei Bauteile zueinander, Bolzen tragen Gelenke und Rollen, Niete fügen Bleche dauerhaft, und Gewindestangen überbrücken Längen außerhalb des Schraubenrasters. Maßgeblich für die Auswahl ist die Funktion in der Baugruppe, nicht die Bauform.
Zum wiederholgenauen Positionieren und für Welle-Nabe-Verbindungen führen die Maschinenelemente Zylinder-, Spann- und Kerbstifte, Passfedern, Tellerfedern, Schmiernippel und Stellfüße für Konstruktion und Instandhaltung. In Passbohrungen übertragen Zylinderstifte nach DIN 7 und ISO 2338 die Lage zweier Bauteile ohne Spiel. Gelenkig verbundene Teile wie Hebel, Rollen und Gabelköpfe sitzen auf Bolzen, die mit Splint oder Federstecker gesichert werden. Spannstifte und Spannhülsen federn in der Bohrung und gleichen Toleranzen aus, Kerbstifte halten durch ihre Verdrängungskerben auch in weichen Werkstoffen.
Ist die Rückseite eines Bauteils nicht erreichbar oder soll eine Verbindung dauerhaft halten, kommen Niete zum Einsatz. Blindniete werden von einer Seite gesetzt, Vollniete bilden klassische Nietverbindungen im Stahl- und Fahrzeugbau, Hohlniete verbinden weiche Werkstoffe wie Leder, Textil oder Kunststoff. Für ein belastbares Gewinde in dünnwandigen Profilen und Blechen sorgen Einnietmuttern, die nach dem Setzen wie eine eingeschweißte Mutter wirken.
Bei Abhängungen, Durchsteckmontagen und Verbindungen mit Montageschienen passt kein festes Längenraster. Dafür lassen sich Gewindestangen, Gewindestücke und Gewindeplatten auf das benötigte Maß ablängen oder als abgelängte Gewindestücke beziehen; Pressmuffen ergänzen das Sortiment für Seilendverbindungen.
Dichten, Abdecken und ergänzende Verbindungselemente
Dichtelemente, Verschlussstopfen und Abdeckkappen schützen die Verbindung und ihr Umfeld. An Verschraubungen dürfen Medien wie Öl, Wasser oder Druckluft nicht austreten, offene Bohrungen und Gewinde müssen bis zur Endmontage sauber bleiben, und Schraubenköpfe im Sichtbereich werden abgedeckt. Hinzu kommen Verbindungselemente für Stahlbau und Seiltechnik, die keiner der großen Gruppen zugeordnet sind.
An Verschraubungen, Gehäuseflächen und Wellenübergängen dichten Dichtelemente gegen Öle, Kraftstoffe, Wasser und Druckluft ab, von Dichtringen aus Kupfer, Aluminium oder Vulkanfiber bis zu Radial-Wellendichtringen und Schraubendichtungen mit anvulkanisierter Dichtlippe. In Nuten und unter Verschraubungen dichten O-Ringe aus NBR oder FKM, wobei der Werkstoff nach Medium und Temperatur gewählt wird. Dichtschnüre als Rundschnur liefern für Sondermaße das Material, aus dem sich ein O-Ring vor Ort auf Länge fertigen lässt.
Offene Bohrungen, Gewindeenden und Rohrenden schützen Verschlussstopfen und Abdeckkappen vor Schmutz, Lackiernebel und Beschädigung; Abdeckkappen für Schraubenköpfe verbessern Optik und Berührungsschutz an Möbeln, Fassaden und Fahrzeugen.
Alles, was im Stahlbau, in der Seiltechnik und im Maschinenbau neben Schraube und Mutter gebraucht wird, sammelt die Gruppe der sonstigen Verbindungselemente. Dazu zählen Bolzen mit Kopf, Trägerklemmen für den Anschluss an Stahlträger ohne Bohren sowie Seilklemmen und Seilkauschen. Spannschlösser, Schäkel, Wantenspanner für Edelstahl-Seilsysteme und Verschlussdeckel für Kernlochbohrungen vervollständigen die Gruppe. Bolzenverbindungen, die sich ohne Werkzeug lösen lassen, sichern Klappstecker und Federstecker in Land- und Fördertechnik.
Anschlagen, Heben, Abhängen: Schäkel, Ringschrauben, Haken und Ketten
Zum Anschlagen von Lasten, Heben von Maschinen und Abhängen von Leitungen und Decken dienen Verbindungselemente aus mehreren Produktgruppen. Anschlagpunkte sind je nach Bauform den Schrauben, den Muttern oder den sonstigen Verbindungselementen zugeordnet.
Als lösbares Verbindungsglied zwischen Seil, Kette und Anschlagpunkt dienen Schäkel in gerader und geschweifter Form. Einen Anschlagpunkt direkt am Bauteil schaffen Ringschrauben, die in ein Gewinde eingedreht werden; hochfeste Ausführungen für Anschlagmittel bilden dort eine eigene Untergruppe. Soll der Anschlagpunkt auf ein Außengewinde oder eine Gewindestange, übernehmen Ringmuttern dieselbe Funktion von der Mutternseite. Mit geschlossenem Auge statt Ring sind Augenschrauben ausgeführt, die bei den metrischen Schrauben eingeordnet sind; Ösenschrauben und Blattschrauben zählen dagegen zu den sonstigen Verbindungselementen.
Leitungen, Leuchten und leichte Lasten hängen an Schraubhaken, die mit Holzschraubengewinde oder metrischem Gewinde in Holz oder Dübel eingedreht werden; Karabinerhaken und Wandhaken stehen in derselben Gruppe. Drahtseile werden mit Seilklemmen zur Schlaufe geschlossen, Seile und Zugstangen mit Spannschlössern auf Zug gebracht. Anschlagketten, Hebeketten, Kettenzubehör und Hebebänder bilden das Sortiment Ketten und Anschlagmittel, das den Kreis vom Anschlagpunkt bis zum Kranhaken schließt. Karabiner für die persönliche Schutzausrüstung gehören nicht hierher, sondern in den Arbeitsschutz. Für alle Elemente, die Lasten tragen, gilt: Tragfähigkeit und Einsatzgrenzen stehen am Produkt und im Produktdatenblatt des jeweiligen Artikels.
Schraubensortimente und Sortimente für Werkstatt und Montage
Werkstatt, Montage und Instandhaltung benötigen Verbindungselemente in gestaffelten Abmessungen, selten als Einzelgröße. Sortimente fassen die gängigen Größen nach Norm, Werkstoff und Abmessung in einem Systemkoffer zusammen, für Werkstattwagen, Montagefahrzeug und Instandhaltungslager. So steht die benötigte Abmessung am Einsatzort bereit, ohne Einzelbestellung.
Den Einstieg bilden Schraubensortimente in metrischer und Zollausführung, gegliedert nach Kopfform vom Sechskantkopf nach ISO 4017 bis zum Zylinderkopf mit Innensechskant nach ISO 4762. Soll das Gegenstück gleich im Koffer liegen, kombinieren Sortimente mit Schrauben und Muttern Sechskantschrauben nach ISO 4017 mit Muttern nach ISO 4032 und Scheiben nach ISO 7089. Solche Koffer gibt es in Stahl verzinkt und in Edelstahl A2. Die Gegenseite der Verschraubung decken Muttern-Sortimente mit Sechskantmuttern nach DIN 934 und selbstsichernden Muttern nach DIN 985 ab. Flache Scheiben nach DIN 125 und Kotflügelscheiben nach DIN 522 liegen in den Scheiben-Sortimenten bereit.
Bei Reparatur und Montage an Dichtstellen bündeln O-Ring-Sortimente metrische und zöllige Abmessungen in Bestückungen von 330 bis 1050 Teilen. Alle weiteren Zusammenstellungen, von Nieten über Sicherungselemente bis zu gemischten Sätzen, stehen bei den Sortimenten mit Verbindungselementen.
Im Einkauf von Verbindungselementen ist die Norm-Nummer oft der schnellste Weg zum richtigen Teil, denn sie legt Form, Maße und Prüfbedingungen eindeutig fest. Die Tabelle führt häufig gefragte Normen zum Sortiment und, wo vorhanden, zur Würth-Kompetenzseite mit Maßtabellen und Hintergrund zur jeweiligen Norm.
Alle Kompetenzseiten zu Normteilen, von Schrauben über Muttern und Scheiben bis zu Stiften und Passfedern, bündelt die DIN/ISO-Übersicht.
Würth Systemkompetenz für Verbindungselemente
Verbindungselemente sind typische C-Teile: geringer Einzelwert, hohe Stückzahl, viele Varianten und ein Beschaffungsaufwand, der den Warenwert schnell übersteigt. Würth begleitet deshalb nicht nur die Produktauswahl, sondern den gesamten Weg von der Normsuche über die Sortimentsbildung bis zur automatischen Nachversorgung im Betrieb.
Normteile per DIN-Nummer finden: Der DIN-Produktfinder führt von der DIN-Nummer über Durchmesser, Länge, Oberfläche und Werkstoff direkt zum bestellbaren Artikel.
Normteile per ISO-Nummer finden: Dieselbe Suche steht mit dem ISO-Produktfinder für ISO-Nummern bereit, inklusive Direktbestellung aus der Trefferliste.
Holzbauschrauben konfigurieren: Der ASSY Produktfinder wählt über Zulassung, Abmessung und Eigenschaften die passende Holzbauschraube aus.
Sortimente nach Bedarf zusammenstellen: Mit der Sortimentsbildung werden Verbindungselemente vorkonfektioniert, sodass Montagesätze abgezählt und gekennzeichnet in der Werkstatt ankommen.
Oberflächen und Schraubensicherung veredeln: Die Veredelung für C-Teile ergänzt Normteile um Oberflächenschutz, RAL-Farben oder eine vorapplizierte Schraubensicherung.
Verbrauch automatisch nachversorgen: Mit dem ORSY-Lagermanagement hat jedes Verbindungselement seinen festen Platz im Regal, und Nachbestellungen laufen über Scan oder Sensor ohne manuelle Bestandsaufnahme.
Bestellprozesse an das eigene System anbinden: Über die elektronische Beschaffung landen Verbindungselemente als elektronischer Katalog oder per EDI-Schnittstelle direkt im ERP, ohne Doppelerfassung.
Weitere Bereiche: Profilsysteme, Holzmontage, Gewindereparatur, Klammern und Nägel
Einige Produktgruppen der Verbindungselemente sind auf einen bestimmten Werkstoff oder ein Befestigungssystem ausgelegt und ergänzen die großen Gruppen.
Aluminium-Profilsysteme im Vorrichtungsbau brauchen Verbinder, die in der Profilnut halten. Dafür gibt es Hammerkopfschrauben und Nutensteine bei den Verbindungselementen für Profilsysteme. Fenster, Rahmen und Bauteile im Holz verankern Fensteranker und Eindrehanker aus den Holzmontageelementen, zu denen auch Drahtbiegeteile gehören. Ist ein Gewinde ausgerissen oder soll ein Gewinde in weichem Werkstoff dauerhaft belastbar werden, setzen Gewindeeinsätze aus der Gewindeverstärkung und Gewindereparatur ein neues, tragfähiges Innengewinde.
Wo Verbindungen schnell und ohne Gewinde entstehen sollen, etwa bei Verpackungen, Dachpappe oder Holzlatten, kommen Klammern und Nägel für Handgeräte und Tacker zum Einsatz.
Das passende Werkzeug für Verbindungselemente
Antrieb und Kopfform eines Verbindungselements legen das Montagewerkzeug fest: Außensechskant verlangt Maul-, Ring- oder Ratschenschlüssel, Innensechskant, Innensechsrund und Kreuzschlitz das passende Bit, Blindniete und Einnietmuttern ein eigenes Setzwerkzeug. Für Werkstatt, Montage und Instandhaltung führt Würth dazu Handwerkzeuge vom Schraubenschlüssel über Bits bis zum Nietwerkzeug.
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Verbindungselemente werden mit Werkzeug gesetzt und treffen auf Nachbarsortimente aus Befestigung, Holzbau und Installation.
Welche Verbindungselemente gehören zu einer kompletten Schraubverbindung?
Eine Schraubverbindung besteht aus der Schraube, dem Gegenstück im Gewinde und der Auflage unter Kopf und Mutter. Als Gegenstück dient eine Mutter oder eine Gewindebohrung im Bauteil, als Auflage eine Scheibe, die die Klemmkraft verteilt. Treten Schwingungen oder wechselnde Lasten auf, ergänzt ein Sicherungselement wie eine Spannscheibe oder eine selbstsichernde Mutter die Verbindung.
Was bedeutet die doppelte Bezeichnung wie „ISO 4762/DIN 912"?
Viele DIN-Normen für Verbindungselemente wurden durch ISO-Normen abgelöst, und beide Nummern bezeichnen dasselbe Normteil, teils mit kleinen Maßabweichungen. Würth führt Normteile deshalb unter beiden Bezeichnungen, zum Beispiel Zylinderkopfschrauben mit Innensechskant als „ISO 4762/DIN 912". Wer die ältere DIN-Nummer sucht, gelangt so zum selben Sortiment wie mit der aktuellen ISO-Nummer.
Wie finde ich ein Normteil, wenn nur die DIN-Nummer bekannt ist?
Die Normen-Tabelle weiter oben führt häufig gefragte DIN- und ISO-Normen direkt zum passenden Sortiment. Für alle weiteren Normen löst der DIN-Produktfinder von Würth die Nummer auf und grenzt die Treffer nach Durchmesser, Länge, Oberfläche und Werkstoff ein.
Welche Verbindungselemente sichern eine Schraubverbindung gegen Losdrehen?
Gegen Losdrehen wirken Sicherungselemente, die die Vorspannkraft erhalten oder die Mutter formschlüssig blockieren. Spannscheiben, Sicherungsscheiben und Sperrkantringe werden unter Kopf oder Mutter mitverspannt, selbstsichernde Muttern bringen ein Klemmteil im Gewinde mit, und Splinte sichern Kronenmuttern formschlüssig. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob die Verbindung wieder gelöst werden soll und wie stark Schwingungen auf sie wirken.
Wo finde ich Schäkel, Ringschrauben und Spannschlösser im Sortiment?
Schäkel, Seilklemmen und Spannschlösser gehören zu den sonstigen Verbindungselementen, Ringschrauben zu den metrischen Schrauben und Ringmuttern zu den Muttern. Ketten, Anschlagketten und Hebebänder bilden ein eigenes Sortiment für Ketten und Anschlagmittel. Alle genannten Gruppen sind im Abschnitt zum Anschlagen, Heben und Abhängen verlinkt.
Sollten darüber hinaus Fragen offen bleiben, unterstützt Sie Würth mit weiteren Informationen und persönlicher Beratung.