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Multi-Kraftkleber
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Multi-Kraftkleber

Sehr schneller, hochfester Kraftklebstoff

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Sehr schneller, hochfester Kraftklebstoff

Hochfeste Verbindung


  • Sehr hohe Klebekraft

  • Zähelastischer Klebstoff mit geringem Aufschäumverhalten


Geprüfte Klebeigenschaften


  • Geprüfte Klebfestigkeit für „Verlorene Schalungselemente“ von der MPA, Braunschweig

  • Geprüfte Beanspruchungsgruppet D4 nach DIN EN 204 vom ift, Rosenheim

  • Geprüfte Wärmestandfestigkeit DIN EN 14257 (WATT 91) vom ift, Rosenheim


Vielseitige Anwendungsgebiete und breites Haftspektrum


  • Sehr gute Klebeverbindung mit einer Vielzahl von Untergründen wie z.B. Marmor, Kunststein, etc.

  • Nachträglich pulverbeschichtbar (+200 °C/30 Minuten)

  • Schleif- und überlackierbar


  • Schnelle Reaktionszeit mit hoher Funktionsfestigkeit bereits nach 15 Minuten

  • Schnelle und gleichmäßige Durchhärtung bis 4 mm Fuge

  • Hohe Beständigkeit (kurzfristig gegen verdünnte Säuren, Laugen und Lösemittel)

  • Witterungs– und alterungsbeständig

  • Silikon- und lösungsmittelfrei
Leistungsnachweis
  • Geprüfte Klebfestigkeit für "verlorene Schalungselemente" vom MPA Braunschweig

  • Geprüfte Beanspruchungsgruppe D4 nach DINEN 204 vom ift Rosenheim

  • Geprüfte Wärmestandfestigkeit DIN EN 14257 (WATT 91) vom ift Rosenheim

  • Französische VOC-Emissionsklasse A+


*Verlorene Schalungselemente: Die Holzzement-Flachpressplatten werden im Hochbau für Ringbalkenschalungen, Deckenrandschalungen sowie Sturzschalungen eingesetzt. Die Schalungen werden mit Beton vergossen und verbleiben im Element, daher auch „verlorene Schalung“ genannt.

Hinweis
  • Verlorene Schalungselemente = Die Holzzement-Flachpressplatten (24 mm Dicke Bodenplatte und 10 mm Dicke Wandplatte) werden im Hochbau für Ringbalkenschalungen, Deckenrandschalungen sowie Sturzschalungen eingesetzt. Die Schalungen werden mit Beton (Decken mit 160 mm Dicke, stärkere Decken mit 180, 200 mm Stärke müssen im Einzelfall bewertet werden) vergossen und verbleiben im Element, daher auch „verlorene Schalung“ genannt.

  • Der Untersuchungsbericht 5131/2446a mit Briefgutachter Stellungnahme von der Materialprüfanstalt (MPA) Braunschweig bestätigt, dass verlorene Schalung mit Holzzement-Flachpressplatten (L=10/24) mit Multi-Kraftkleber geklebt für Decken bis 160 mm Dicke geeignet sind; Decken mit 180, 200mm Stärken müssen im Einzelfall bewertet werden.

  • Die Viskosität von 1K-PUR-Klebstoffen ist bei Verarbeitung bei +15°C etwa doppelt so hoch als bei +25 °C.

  • Klebstoff verändert sich durch Sonnenbestrahlung in der Farbe, nicht aber in der Festigkeit!

  • Verklebung von Aluminium, Kupfer, Messing: Nur auf chemisch vorbehandelten oder lackierten Oberflächen; Diese Materialien lassen sich nicht dauerhaft alterungsbeständig ohne entsprechende Vorbehandlung der Klebeflächen kleben.

  • Pulverbeschichtete Werkstücke sowie alle Metalle müssen grundsätzlich mit Reiniger Typ 60 (Art.-Nr.: 0892 130 030 / 0892 130 031) gereinigt werden.

  • Pulverbeschichtungen mit PTFE-Anteilen lassen sich ohne Vorbehandlung (wie z.B. Plasmaverfahren) nicht zuverlässig kleben.

  • Pressdruck: bei Flächenverleimungen ≥0,015 N/mm²

  • bei Massivholz-/Massivholzverleimungen ≥1 N/mm²

  • Bei Klebefugendicken ≥2,5 mm sind die Abbinde-, Press- und Durchhärtezeiten deutlich länger, Klebefugendicken ≥5 mm sind auszuschließen.

  • Bei zu erwartendem Feuchtigkeitseinfluss müssen die Klebefugen/Klebeflächen zusätzlich mit „geeigneten Dichtungsmassen“ abgedichtet/geschützt werden!

  • Bei Verklebung von Metallen mit saugenden Werkstoffen (z.B. Holz, Bauwerkstoffe, etc.) kann die Feuchtigkeit durch den saugfähigen Werkstoff langsam durch die Klebefuge an die metallische Fläche transportiert werden und kann hier zu Korrosionsschäden am Metall führen, daher muss die metallische Klebefläche über einen entsprechenden Korrosionsschutz, z.B. Lack, Pulverbeschichtung verfügen!

  • Bei Verklebungen unterschiedlicher Materialien (Dehnungsverhalten) muss bezüglich des Langzeitverhaltens die Klebefugendimensionierung angepasst sein.

  • Die geklebten Werkstücke sollten erst nach vollständiger Durchhärtung des Klebstoffes überlackiert werden; bei vorzeitiger Lackierung kann eine Blasenbildung des Lackes nicht ausgeschlossen werden.

  • Wir empfehlen wegen der schwierigen Definition von Aluminiumoberflächen und -qualitäten grundsätzlich ausreichende Informationen vom Lieferanten einzuholen, um für die anstehende Verklebung optimale Vorbehandlungen zu treffen; ausreichende Eignungsversuche sind nötig.

  • Bei der Edelstahlherstellung und -bearbeitung werden häufig Hilfsmittel wie Wachse, Öle, etc. eingesetzt, die in der Regel nicht durch einfache Wischreinigung entfernt werden können; hier hat sich gezeigt, dass nach der Reinigung mit Lösungsmittelreinigern ein Anschleifen, besser Sandstrahlen der Oberfläche mit nachfolgender wiederholter Reinigung mit Lösungsmittel eine deutliche Verbesserung der Klebeergebnisse bringt.

  • Verzinkte Bleche sind grundsätzlich vor dauerhaft einwirkender Feuchtigkeit zu schützen. „Weißrostbildung“, hier muss bei Verklebungen ausgeschlossen sein, dass auftretende Feuchtigkeit an die Klebefläche kommt!

  • Verklebung Lärche: Bei Lärche-Verleimungen im Außenbereich dürfen grundsätzlich keine 1K-PUR-Klebstoffe eingesetzt werden. Die hier enthaltenen/sich bildenden Holzinhaltsstoffe „Arabicum Galactan“ zerstören/schwächen die Verbundfestigkeiten erheblich! Bei PVAC- und EPOXI-Klebstoffen sind keine Probleme bekannt.

  • Bei Massivholzverleimungen sollte der Klebstoff vorzugsweise auf beide Klebeflächen aufgetragen werden.

  • Der Klebstoff hat eine schwach aufschäumende Eigenschaft. Er passt sich somit leichten Unebenheiten sehr gut an. Die Presszeit ist entsprechend der Klebefugendicke anzupassen.

  • Bei Massivholzverleimungen im Außenbereich müssen, je nach Holzart, Bewitterungsintensität, Oberflächenschutz und Leimfugengeometrie, für einen optimalen dauerhaften Verbund entsprechende Versuche durchgeführt werden.

  • Hautbilde-, Fügezeiten sowie jeweils erforderliche Press- und folgende Weiterverarbeitungszeiten können nur durch eigene Versuche genau ermittelt werden, da sie von Material, Temperatur, Auftragsmenge, Luftfeuchtigkeit u. a. Kriterien beeinflusst werden. Vom Verarbeiter sollten zu den angegebenen Richtwerten entsprechende Sicherheitszuschläge vorgesehen werden.
Anwendungsgebiet
MONTAGEKLEBSTOFFE
Multi-Kraftkleber
0893 100 110
Multi-Faserkleber
0893 100 115
PUR-Rapid
0892 100 102
Montagekleber lösungsmittelfrei
0893 100 100
MetalleAluminium

4,1

4,1

4,1

1

Blei----
Edelstahl

5

5

5

1

Kupfer

5,4,1

5,4,1

5,4,1

Messing

5,4,1

5,4,1

5,4,1

-
Stahl/Eisen

5,4,1

5,4,1

5,4,1

1

Zink-

KunststoffeABS

4,2

4,2

4,2

2

GFK

5

5

5

2

Gummi/Neopren

5

5

5

-
Hartschäume

2

PE----
PMMA---

2

Polyamid

---
Polycarbonat

5

--

2

Polystyrol (kein Schaum!)----
PP----
PTFE----
PVC (nicht Weich-PVC!)

6

6

-

2

Silikone----
Styropor

Lackierte OberflächenLackierte Oberflächen
(2K Lacke, Einbrennlacke,
KTL, bandlackierte Bleche)

5

5

5

-
Holz & HolzwerkstoffeHolz (auch MDF, Spanplatten)

HPL Schichtstoffplatten (Resopal, Ultrapas)

Dekorplatten

5

--

Kork

Stein & BaustoffeBeton

3

3

3

3

Bituminöse Untergründe----
Gasbeton, Gips, Gipskarton

3

3

3

3

Kunststein (Corian, Varicor)

3

empfindlicher Naturstein (z.B. Marmor)

-
Stein

Zementfaserplatten

3

--

3

SonstigesEmaille

5

5

5

-
Glas----
Glasfaser

-
Spiegel----
Porzellan, Keramik, Fliesen

-
Papier

Pappe

Gewebe----
Leder

-
Optimierungstabelle
Oberfläche/Material Optimierungsschritte* Hinweise
Aluminium eloxiert1. HaftClean
2. HaftPlus Metall
Aluminium (AlMg3, AlMgSi1) 1.   Grundreinigung mit Reiniger Typ 60
2.   Mit Schleifvlies „very fine” leicht anschleifen
3.   Nachreinigung mit Reiniger Typ 60
4.   HaftClean
5.   HaftPlus Metall
Buntmetalle (Messing, Kupfer, Bronze, etc.)Die Verwendung von HaftPlus Metall ist zwingend erforderlich!
Edelstahl (rostfrei)
Stahl (St 235, etc.)Bei korrosionsgefährdeten Bauteilen: 2K-PU- oder Epoxi-Korrosionsschutz erforderlich!
Stahl verzinkt (feuer- oder galvanisch verzinkt)Korrosionsbildung
ZinkWeißrostbildung bei vorliegender Feuchtigkeit
Pulverbeschichtungen Reiniger Typ 60Bei Anwendungen mit hohen Kräften oder feuchter Umgebung werden Vorversuche empfohlen.
(PES, EP/PES)
2K-Decklacke, wasser- oder lösungsmittelbasierend (PUR, Acryl) Varioprimer safe + easyAufgrund der Vielzahl an Lacken sind diese Angaben nur Anhaltspunkte, ggf. Vorversuche durchführen.
2K-Grundierungen, wasser- oder lösungsmittelbasierendVarioprimer safe + easy
(PUR, Acryl, Epoxidharz)
Kathodische Tauchlackierung HaftClean
(E-Coating)
Coil-Coat-BeschichtungHaftClean
ABS1. HaftClean
2. HaftPlus K/H/S
GFK (ungesättigte Polyester), Gelcoat-Seite oder SMC1.  Grundreinigung mit Reiniger Typ 60
2.  Mit Schleifvlies „very fine” oder Körnung 60-80 anschleifen und absaugen
3.  Nachreinigung mit Reiniger Typ 60
Haftfläche muss vor UV-Strahlung geschützt sein (lichtundurchlässige Abdeckung).
PVC-HartReiniger Typ 10 oder Typ 60
Polyamid Varioprimer safe + easy
Holz, Sperrholz, MDF, Holzprodukte und KorkEntstauben
HPL Schichtstoffplatten (Resopal, Ultrapas)Reiniger Typ 60
Emaille, Porzellan, Keramik, Fliesen1. Reiniger Typ 60
2. Varioprimer safe + easy
Beton, mineralische Mörtel, Putze und Zementfaserplatten1. Entstauben
2. Tiefgrund
Kunststein (Corian, Varicor)Reiniger Typ 60
  • Geprüfte Klebfestigkeit für "verlorene Schalungselemente" vom MPA Braunschweig

  • Geprüfte Beanspruchungsgruppe D4 nach DINEN 204 vom ift Rosenheim

  • Geprüfte Wärmestandfestigkeit DIN EN 14257 (WATT 91) vom ift Rosenheim

  • Französische VOC-Emissionsklasse A+


*Verlorene Schalungselemente: Die Holzzement-Flachpressplatten werden im Hochbau für Ringbalkenschalungen, Deckenrandschalungen sowie Sturzschalungen eingesetzt. Die Schalungen werden mit Beton vergossen und verbleiben im Element, daher auch „verlorene Schalung“ genannt.

Die Verarbeitungsangaben sind Empfehlungen, die auf unseren Versuchen und Erfahrungen beruhen; vor jedem Anwendungsfall sind Eigenversuche durchzuführen. Aufgrund der Vielzahl der Anwendungen sowie der Lagerungs- und Verarbeitungsbedingungen übernehmen wir keine Gewährleistung für ein bestimmtes Verarbeitungsergebnis. Soweit unser kostenloser Kundendienst technische Auskünfte gibt bzw. beratend tätig wird, erfolgt dies unter Ausschluss jeglicher Haftung, es sei denn, die Beratung bzw. Auskunft gehört zu unserem geschuldeten, vertraglich vereinbarten Leistungsumfang oder der Berater handelte vorsätzlich. Wir gewährleisten gleich bleibende Qualität unserer Produkte, technische Änderungen und Weiterentwicklungen behalten wir uns vor. Bitte das Technische Datenblatt beachten!