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Bodenausgleichsmasse CERAfix® 201
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Bodenausgleichsmasse CERAfix<SUP>®</SUP> 201 - 3

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Bodenausgleichsmasse CERAfix® 201

Kunststoffvergüteter, selbstverlaufender Zementfließspachtel bei Schichtdicken von 2 bis 30 mm

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In 1 Ausführung erhältlich

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Selbstverlaufend


  • Leichte Verarbeitung

  • Pumpfähig

  • Faserarmiert - für Innen- und Außenbereich


Schnell abbindend


  • Reduzierung der Standzeiten

  • Schneller Schichtaufbau


Hohe Festigkeit


  • Hohe mechanische Belastbarkeit

  • Porenarme Oberfläche


Hoher Kunststoffanteil


Hervorragende Haftung bei allen gängigen Untergründen



Spannungs- und schwindarme Einstellung


  • Wasserfest

  • Spannungsarm


Geprüfte Qualität nach EURO-NORM


  • Gemäß EN 13813

  • Überwachte Rezeptur


Wasserfest


  • Auch in Nassbereichen in Kombination mit Würth Verbundabdichtung* einsetzbar

  • Keine Nachreaktion bei späterer Nässeeinwirkung


Sehr emissionsarm


  • Für Fußbodenheizung und elektrische Heizmatten geeignet

  • Keine Nachreaktion bei späterer Nässeeinwirkung


Für Fußbodenheizung und elektrische Heizmatten geeignet



*Kann unter einer Abdichtung mit CERAfix 301 auch in Räumen mit Feuchtigkeitsbelastung (FBK 0, A02, B0, B gemäß ZDB-Merkblatt „Hinweise für die Ausführung von Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen- und Platten für den Innen- und Außenbereich“) eingebracht werden.

Hinweis

Nicht mehr CERAfix 201 anrühren als innerhalb der Verarbeitungszeit verarbeitet werden kann. Nicht als Nutzschicht ohne zusätzliche Belags- oder Nutzschichten geeignet. Vor der Anwendung Grundierungstabelle beachten. Ab 20 mm Schichtdicke muss mit Epoxi-Grundierung CERAfix 103 grundiert werden, anschließend mit Quarzsand 0,2 bis 1,0 mm ∅ abstreuen.



Höhere Temperaturen und niedrige relative Luftfeuchtigkeit beschleunigen, tiefere Temperaturen und höhere relative Luftfeuchtigkeit verlangsamen die Verfilmung.



Nicht als Nutzschicht ohne zusätzliche Belags- oder Nutzschichten geeignet!



Wasserzugabe beachten!


Bei einer zu hohen Wasserzugabe sind Entmischungserscheinungen verbunden mit minderfesten Schichten und erhöhtem Schwinden die Folge. Solche minderfesten Schichten sind mechanisch zu entfernen!



  • Wesentlich für den Erfolg einer Bodenspachtelung ist die Untergrundbeschaffenheit. Saugende Untergründe verändern das Fließverhalten der Spachtelmasse negativ, daher den Untergrund sorgfältig vorbereiten, reinigen und grundieren!

  • Um eine Porenbildung zuverlässig auszuschließen CERAfix 101 oder CERAfix 102 sorgfältig in den Untergrund einbürsten und völlig durchtrocknen lassen (ca.6-12 Std.*). Die noch flüssige CERAfix 201 Schicht mit einer Stachelwalze entlüften!

  • Bei zu schnellem Wasserentzug durch z. B. aufgeheizte Räume, stark saugende Untergründe, Zugluft, Sonneneinstrahlung etc. Gefahr der Rissbildung!

  • ine Belüftung des Einbauortes ist notwendig, Zugluft bei der Verarbeitung und während des Erhärtungsprozesses sind jedoch ebenso zu vermeiden wie direkte Sonneneinstrahlung. Die Innen- und Bodentemperatur muss während der Verarbeitung und eine Woche danach mindestens 5 °C betragen! Luftentfeuchter dürfen in den ersten 3 Tagen nicht eingesetzt werden!

  • Sulfit-Ablaugekleber oder wasserlöslicher Bodenbelagsklebstoffe sind vollständig zu entfernen!

  • Alte, wasserfeste Bodenbelagsklebstoffe mechanisch weitgehend entfernen. Geringfügige Mengen von wasserfesten Bodenbelagsklebstoffe auf Dispersionsbasis, Flächenanteil < 20 %/m², gleichmäßig verteilt) können auf dem Untergrund verbleiben. Den Untergrund reinigen und anschließend mit CERAfix 103 oder CERAfix 203 grundieren, mit Quarzsand der Körnung 0,5-1,0 mm im Überschuss abstreuen und nach dem Ausreagieren absaugen! Die maximale Schichtdicken von 10 mm nicht überschreiten!

  • Nicht geeignet zur Anwendung auf Gussasphaltestrichen!

  • Für die Beurteilung der Belegereife ist eine Feuchtemessung mit dem CM-Gerät durchzuführen (siehe Tabelle mit Grenzwerten im TDB).

  • Der Kontakt zwischen zementärem Mörtel und Magnesitestrich führt durch eine chemische Reaktion zur

  • Zerstörung des Magnesitestriches „Magnesiatreiben“. Eine rückwärtige Feuchtigkeitsbelastung aus dem

  • Untergrund muss durch entsprechende Maßnahmen ausgeschlossen sein. Magnesit-Untergründe sind mechanisch aufzurauen und mit dem Epoxidharz CERAfix 103 oder CERAfix 203 porendicht zu grundieren.

  • Die frische Epoxidharz-Schicht ist mit Quarzsand der Körnung 0,5-1,0 mm im Überschuss abzustreuen.

  • Nach ca. 16 Std.* Wartezeit erfolgen die weiteren Verlegearbeiten. Die maximale Schichtdicken von 10 mm nicht überschreiten!

  • Bei Verwendung einer Mischpumpe z. B. PFT G4 oder G5 oder gleichwertig sind bei Arbeitsunterbrechungen die Mischpumpe und die Schläuche unbedingt auszuspülen!

  • Bei Nutzung einer Mischpumpe PFT G4 ist unter Verwendung der Standard-Mischwendel PFT G4, des

  • Rotors D 6-3 und des Stators Twister D 6-3 ist der Wasserdurchflussmesser auf ca. 370-420 l/h einzustellen. Förderleistung mit dieser Konfiguration ca. 20 l/min. Mit der PFT Konsistenzprüfdose kann die richtige

  • Wasserzugabe anhand des Ausbreitmaßes überprüft und eingestellt werden. Dieses darf auf vorbereitetem Untergrund 61 cm nicht überschreiten und sollte während der Verarbeitung kontinuierlich überprüft

  • werden! Bei einem überschreiten des Ausbreitmaßes ist die Wasserzugabe zu hoch. In der Folge stellen.

  • sich Entmischungserscheinungen ein, die zu einer unzureichenden Festigkeitsentwickelung und einem erhöhten Schwinden mit Hohllagen führen kann.

  • Vorarbeiten wie z. B. das Anspachteln von Übergängen und das Egalisieren von Ausbrüchen und Unebenheiten werden mit dem standfesten Reparaturmörtel CERAfix 202 durchgeführt!

  • Rand-, Feld-, Gebäudetrenn- und Bewegungsfugen sind zu beachten. Diese sind zu übernehmen bzw. an

  • vorgesehener Stelle einzubauen und mit geeigneten Mitteln z.B. Randstreifen abzustellen! Scheinfugen

  • sind nach dem Erhärten von CERAfix 201 bis zu einem Drittel der applizierten Schichtdicken einzuschneiden!

  • Nur saubere Werkzeuge und sauberes Wasser verwenden!

  • Die Technischen Datenblätter der verwendeten Produkte sind zu beachten!

  • Nicht zu behandelnde Flächen vor der Einwirkung von CERAfix 201 schützen!


Die einschlägigen aktuellen Regelwerke sind zu beachten! So z.B.:


  • DIN 18157

  • DIN 18534

  • DIN 18560

  • DIN EN 13813

  • DIN 1055

  • Die TKB-Merkblätter vom Industrieverband Klebstoffe e. V.

  • Die BEB-Merkblätter, herausgegeben vom Bundesverband Estrich und Belag e. V.

  • Die Fachinformation „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen.

  • Die ZDB-Merkblätter, herausgegeben vom Fachverband des deutschen Fliesengewerbes.

Brandverhalten A2fl -s1



Geprüft nach EN 13813


  • Brandverhalten: A2fl -s1

  • Freisetzung korrosiver Substanzen: CT

  • Druckfestigkeit: C30

  • Biegezugfestigkeit: F7


EMICODE EC1plus: Sehr emissionsarm - Das Klassifizierungssystem EMICODE zeichnet die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Bauprodukten aus. Die emissionsärmsten Produkte tragen das Zeichen EC1plus.

Die Verarbeitungsangaben sind Empfehlungen, die auf unseren Versuchen und Erfahrungen beruhen; vor jedem Anwendungsfall sind Eigenversuche durchzuführen. Aufgrund der Vielzahl der Anwendungen sowie der Lagerungs- und Verarbeitungsbedingungen übernehmen wir keine Gewährleistung für ein bestimmtes Verarbeitungsergebnis. Soweit unser kostenloser Kundendienst technische Auskünfte gibt bzw. beratend tätig wird, erfolgt dies unter Ausschluss jeglicher Haftung, es sei denn, die Beratung bzw. Auskunft gehört zu unserem geschuldeten, vertraglich vereinbarten Leistungsumfang oder der Berater handelte vorsätzlich. Wir gewährleisten gleich bleibende Qualität unserer Produkte, technische Änderungen und Weiterentwicklungen behalten wir uns vor.